Die Geschichte des Korks

Kork wird bereits seit vielen Jahrtausenden verwendet. Die ersten, die diesen Werkstoff benutzten, waren die Ägypter. Gut 4500 vor Christus. Damals wurde Kork allerdings noch ausschließlich für das Hersteller von Schwimmern verwendet. Doch hier zeigte sich bereits wie unglaublich flexibel dieses Material doch ist … Pinnwände und Flaschenkorken waren die logische Konsequenz. Besonders beim Korken bemerkte man erst wie einzigartig dieser Werkstoff eigentlich ist. Erst dadurch entdeckte man wie unglaublich flexibel und elastisch, aber auch wasserabweisend Kork überhaupt ist.
Die Herstellung von Korkprodukten, oder solchen, die Kork als Zusatzmaterial mit einbauten, nahm stetig zu. Es dauerte nicht mehr lange, da war schließlich auch der Korkboden geboren!

Der Korkboden selbst stammt aus dem 8. Jahrhundert nach Christus. Gewonnen wird dieses Material aus der Korkeiche. Deren Rinde wird, traditionell handlich, abgeschält und anschließend verarbeitet.  Dadurch, dass der Korkboden bereits vor über 1000 Jahren entdeckt wurde, zählt er zu den mit Abstand ältesten Fußbodenbelägen überhaupt. Sogar älter als Parkett, der bereits im 16. Jahrhundert, wenn auch damals noch ausschließlich für Monarchen, entdeckt wurde.
Die Korkeiche kommt ursprünglich aus dem westlichen Mittelmeer, wo die Herstellung von Kork ihren Ursprung hat. Diese Bäume werden über 300 Jahre alt. Ernten kann man sie alle 20 Jahre. Was die Korkeiche allerdings noch so besonders macht ist, dass ihr durch das Abbauen der Rinde keineswegs langfristig geschadet. Die abgeschälten Baumrinden wachsen stetig nach. Dadurch zählt Korkparkett zu den nachhaltigsten und umweltfreundlichsten Fußbodenbelägen.

Und heute?

Heute zählt Kork zu den führenden Größen in der Fußbodenindustrie. Korkparkett gilt allgemein als überaus fußwarm, wasserabweisend und robust. Seine Robustheit kommt vor allem durch seine Elastizität zum Tragen, denn dank dieser stellen Dellen keine bleibenden Blessuren mehr da. Mit der Zeit dehnt sich der Boden an der betroffenen Stelle wieder aus, wodurch es zu keinen dauerhaften Schäden kommt.
Die Elastizität wirkt sich jedoch nicht nur positiv auf die Widerstandsfähigkeit, sondern auch auf das Wohlbefinden aus. Der Boden gibt beim Gehen leicht nach und sorgt so dafür, dass ein gelenkschonendes Begehen des Korkparketts möglich ist. Das sanfte Nachgeben der Korkpaletten wirkt sich damit rückenschonend aus, ist aber gleichzeitig auch der Grund dafür, dass der Boden überaus geräuscharm ist. Es entsteht kein nerviges Klackern mehr, wie man es von härten Fußbodenbelägen gewöhnt ist.

Hinzu kommt noch, dass Kork äußerst pflegeleicht und unter Umständen, sollte man sich für eine schwimmende Verlegung entscheiden, sehr einfach zu verlegen ist.
Mit den Jahren haben sich die Herstellungsprozesse soweit verbessert, dass der Korkboden zu einem Fußbodenbelag heranreifen konnte, der durch seine Qualitäten absolut zu überzeugen weiß … Mit Kork entscheiden Sie sich für einen nachhaltigen, pflegeleichten, flexiblen, gesundheitsschonenden und widerstandsfähigen Fußboden, der Sie begeistern wird!

Zuletzt aktualisiert am 07.11.2015 von Redakteur.

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